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Vorsicht bei Tieren aus dem Internet PDF Drucken E-Mail

Der Internethandel hat mittlerweile auch die Tiere erfasst. Doch viele Angebote mit Tieren sind nicht seriös. Etlichen Händlern geht es einzig um den Profit mit der Ware “Tier”. Dies hat eine aktuelle Recherche des Schweizer Tierschutz STS ergeben. Neben Ratschlägen wie zweifelhafte Inserate entlarvt werden können, empfiehlt der STS, vor dem Kauf eines Tieres immer zuerst den Züchter aufzusuchen.

Nur zwei, drei Mausklicks und schon ist die begehrte Perserkatze oder der heiss ersehnte Chihuahua-Welpe beinahe beim neuen Tierbesitzer zu Hause. Die Auswahl an Tieren, die heute über das Internet angeboten werden, ist riesig. Der Schweizer Tierschutz STS hat bei einer Stichprobe an einem einzigen Tag über 15 000 Anzeigen für rund 500 verschiedene Tierarten auf den 15 hierzulande bekanntesten Internetplattformen gezählt. Zwar machen Hunde und Katzen den grössten Anteil aus, doch ist von der Vogelspinne bis zum Kapuzineraffen praktisch alles erhältlich.


In der Anonymität des Internets tummeln sich auch zweifelhafte Figuren und Tierhändler, welche sich auf Kosten der Tiere und gutgläubiger Leute bereichern wollen. Manche werben gar mit “Freihauslieferung” und “zu verschenken” oder zum Preis von “ein Franken”, als handle es sich bloss um eine Ware. Meist ist weder ein Name noch eine Adresse angegeben, sondern nur eine ausländische Handy-Nummer oder eine E-Mail-Anschrift. Mit seiner Recherche hat der STS versucht, trotzdem etwas Licht ins Dunkel der virtuellen Welt zu bringen und einige Inserate auf ihre Seriosität genauer unter die Lupe genommen.

Raffgierige “Tiervermehrer” am Werk
Hellhörig muss jeder Tierfreund werden, wenn in einem Inserat, beispielsweise bei Hunden oder Katzen, gleich Jungtiere mehrerer Rassen zum Verkauf stehen oder davon die Rede ist, dass “laufend Welpen abzugeben” seien. Hier handelt es sich oft um skrupellose Tiervermehrer, die nur auf das schnelle Geld aus sind. Sehr problematisch sind vor allem Angebote aus dem Ausland, wo versprochen wird, das Tier an der Landesgrenze gegen Barbezahlung zu übergeben. Nicht selten verbergen sich dahinter Händler aus Osteuropa mit teilweise sogar mafiösen Verbindungen. Der STS hat durch eigene Ermittlungen herausgefunden, dass Welpen vermittelt werden, die bereits todkrank sind, obwohl sie angeblich von einem Veterinär geimpft und entwurmt worden seien. Manche dieser Inserate lassen sich daran erkennen, dass sie in schlechtem Deutsch abgefasst sind oder von einem Computerprogramm mehr schlecht als recht übersetzt wurden.

 

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